Portraitfoto: Uwe MaibaumUwe Maibaum

ist Leiter der Kurhessischen Kantorei Marburg. Er studierte Kirchenmusik, Cembalo und Fagott und war Sänger bei der Rheinischen Kantorei Dormagen unter Leitung von Hermann Max, Mitglied des Barockorchesters ‘Concerto Köln’ und Mitbegründer des Orchesters ‘La Stravaganza Köln’.

Von 1991 bis 2007 war er Kantor an der Salvatorkirche Duisburg, Leiter des Niederrheinischen Vocalensembles Duisburg und künstlerischer Leiter der “Konzerte in der Salvatorkirche”.

Zwischen 1992 und 2002 übernahm er die Leitung des Hochschulchores der Folkwang Hochschule Essen, Abteilung Duisburg, und einen Lehrauftrag für Schlagtechnik im Fach Dirigieren.

Seit April 2007 ist Uwe Maibaum Landekirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Organist an der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien. Konzerte führten ihn in zahlreiche europäische Musikzentren, nach Israel, Litauen, Russland und nach Südamerika.
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Jean KleebPortraitfoto: Jean Kleeb

ist seit Februar 2009 der Leiter des Gospelchores der Kurhessischen Kantorei.
Er ist nicht nur Interpret und Komponist, sondern auch ein vielseitiger Chorleiter und Musikpädagoge, der verschiedene Stile der Musik in Schulen, Seminaren, Universitäten und Chören den Jugendlichen, Studenten, Laienmusikern und Musikern zugänglich macht.

In Santo André (Brasilien) geboren, begann er in der Kindheit Klavier an der Musikschule für Jazz und populäre Musik seiner Heimatstadt zu spielen. Später studierte er an der Universität São Paulo Schulmusik, Komposition und Dirigieren.
Seit 1992 lebt er in Marburg und leitet mehrere Chöre und Vokalensembles. Er ist geladener Dozent, Chorleiter und Stimmbildner an verschiedenen Workshops u.a. an den Universitäten Gießen, Dortmund und Köln.

Seine Schwerpunkte als Chorleiter sind Weltmusik aus ganz verschiedenen Kulturen, geistliche und weltliche Renaissance-Musik, Jazz und Pop a Cappella, lateinamerikanische Musik, Gospels und Spirituals aus Amerika und Afrika sowie zeitgenössische Chormusik. Sein besonderes Anliegen ist es, die weltliche und geistliche Chormusik aus verschiedenen Kulturen zu verbinden.

Seine Kompositionen erstrecken sich stilistisch von Musik der Moderne bis hin zu Weltmusik.

Er ist außerdem Herausgeber von zahlreichen Musikheften und CDs mit Eigenkompositionen und Bearbeitungen für Chor, Klavier und Ensemble u.a. beim Bosse Verlag und beim Bärenreiter Verlag.
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Friedel W. Böhler

wurde 1946 Kirberg bei Limburg geboren. Nach seiner Diakonenausbildung im hessischen Brüderhaus in Hephata (heute ein Teil Schwalmstadts) studierte er Kirchenmusik in Herford/Westfalen unter Prof. Wilhelm Ehmann. Friedel W. Böhler wurde 1971 Landesposaunenwart in der Evang. Kirche von Kurhessen-Waldeck.

In Böhlers Leben bildet sich nicht nur die Entwicklung des LPW – Berufsbildes ab, es ist außerdem ein Symbol für die Entwicklung der verschiedenen Dachverbände in Ost und West zum Evang. Posaunendienst in Deutschland, Friedel Böhler ist ein echter West – Ost – Landesposaunenwart (der bislang einzige, der in einem westlichen u n d östlichen Werk/Verband als Posaunenwart tätig war.) Der damalige sächsische Landesposaunenpfarrer Hartmut Rau lud Friedel Böhler ein, sich auf die freigewordene Stelle als Leiter der sächsischen Posaunenmission zu bewerben. 1995 war es dann soweit: Als Leiter der sächsischen Posaunenmission oblag Böhler neben der Dienstaufsicht der Posaunenwarte und anderen organisatorischen Dingen auch die Betreuung der Posaunenchöre in der Ephorie (Dekanat) Dresden, sowie die Leitung des „Dresdner Chores“, einer übergemeindlichen Bläsergruppe von beachtlicher Qualität.

Besonderen Wert legte Böhler auf die Ausbildung der Chorleiter in Sachsen. Daneben engagierte sich Böhler auch in der Ausbildung der Kirchenmusiker an der Kirchenmusikhochschule in Dresden. Etliche seiner Bläserfreizeiten führten nach Hessen, wo er alte Kontakte und damit attraktive Spielorte und Konzertmöglichkeiten nutzen konnte. In seine 14-jährige sächsische Dienstzeit fielen etliche Notenausgaben der sächsischen Posaunenmission, an denen Böhler maßgeblich mitwirkte und zu denen er auch eigene Sätze beisteuerte: „Gott danken ist Freude Bd. I und II“, „Wachet Auf“, „Musica 5“ (Advents- und Weihnachtslieder), „Folgen“, „Querbeet“ und „Singt von Hoffnung“. Im Jahr 2004 wurden in der sächsischen Posaunenmission strukturelle Änderungen notwendig um die finanzielle Situation langfristig zu sichern. Dies betraf Böhler in besonderem Maße, sein Aufgabenbereich änderte sich vom Leiter der sächsischen Posaunenmission zum Landesposaunenwart. Im Zuge dieser Strukturänderung übernahm er die Betreuung der Posaunenchöre in den Kirchenkreisen Dresden, Großenhain, Meißen und Freiberg.

In seiner Zeit als Landesposaunenwart gestaltete Böhler zahlreiche Konzerte in unterschiedlichen Besetzungen in denen er als Posaunist und auch als Organist konzertierte. Oft musizierte er in der Dreierbesetzung Trompete, Posaune und Orgel, wofür er eigens 17 Choralpartiten komponierte und diese sowohl als Notenhefte sowie auch als CD herausgab. Am 29. August gestaltete Friedel W. Böhler ein Konzert anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Dresdner Bläserchores, wo er sich auch von den Posaunenchören und der SPM verabschiedete. Im September 2009 beendete Friedel Böhler den aktiven Dienst als Landesposaunenwart. Da seine drei Kinder und zwei Enkel in Hessen leben, zog es ihn und seine Frau in deren Nähe, so dass er im kurhessischen Marburg eine neue Heimat gefunden hat.
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