KURHESSISCHE KANTOREI MARBURG

Chor der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
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Uwe Maibaum an der OrgelSabine Barth Jean Kleeb

Uwe Maibaum

ist Leiter der Kurhessischen Kantorei Marburg. Er studierte Kirchenmusik, Cembalo und Fagott und war Sänger bei der Rheinischen Kantorei Dormagen unter Leitung von Hermann Max, Mitglied des Barockorchesters 'Concerto Köln' und Mitbegründer des Orchesters 'La Stravaganza Köln'.

Von 1991 bis 2007 war er Kantor an der Salvatorkirche Duisburg, Leiter des Niederrheinischen Vocalensembles Duisburg und künstlerischer Leiter der "Konzerte in der Salvatorkirche".

Zwischen 1992 und 2002 übernahm er die Leitung des Hochschulchores der Folkwang Hochschule Essen, Abteilung Duisburg, und einen Lehrauftrag für Schlagtechnik im Fach Dirigieren.

Seit April 2007 ist Uwe Maibaum Landekirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Organist an der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien. Seit 2008 leitet er den Kammerchor "Klangfarben Giessen". Konzerte führten ihn in zahlreiche europäische Musikzentren, nach Israel, Litauen, Russland und nach Südamerika.

Sabine Barth

Sabine Barth, geb. Rex (geboren 1956 in Altdöbern/Niederlausitz) lernte schon als Kind die Freude an der Musik kennen, die sie mit 6 Jahren beim Klavierspielen umsetzte, mit 12 Jahren beim Chorsingen und mit 14 Jahren beim Orgelspielen. Demzufolge wurde aus dieser Freude der Beruf.

1977 legte sie in Bayreuth an der Fachakademie für evangelische Kirchenmusik der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (heute Hochschule) das B-Examen ab.
Nach dem Berufspraktikum an der Christuskirche in Landshut/Niederbayern, trat sie 1978 ihre erste Stelle an der Christuskirche in Nürnberg an und setzte dort ihren Schwerpunkt mit der Kinder- und Jugendchorarbeit fort, den sie schon bei der Gründung eines Kinderchores während ihrer Studienzeit kennen gelernt hatte.

Des weiteren ergab sich, nach dem Stellenwechsel ihres Mannes an die Universität Tübingen, dass sie 1982 ihre musikalischen Möglichkeiten an der Mauritiuskirche Ofterdingen/Kreis Tübingen mit einem Kinderchor, in dem auch die eigenen drei Kinder mitsangen, mit dem Jugendchor, mit der Kantorei und mit dem Orgeldienst voll und ganz auf- und ausbauen konnte.

Der nächste Stellenwechsel ihres Mannes folgte 1991 in die Universitätsstadt Marburg. Und in dieser wunderschönen Stadt gibt es auch die Lutherische Pfarrkirche St. Marien, in der Anfang 1992 durch den damaligen Landeskirchenmusikdirektor Martin Bartsch die Kurhessische Kantorei Marburg gegründet wurde.
Und dann ließ auch die Kinderchorgründung der Kurhessischen Kantorei nicht mehr lange auf sich warten.

Im Herbst 1992 wurde dann von Sabine Barth der Kinderchor gegründet, der heute, unter ihrer Leitung, schon so mehrere Kindergenerationen durchlaufen hat.

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Jean Kleeb

Jean Kleeb ist seit Februar 2009 der Leiter des Gospelchores der Kurhessischen Kantorei.
Er ist nicht nur Interpret und Komponist, sondern auch ein vielseitiger Chorleiter und Musikpädagoge, der  verschiedene Stile der Musik in Schulen, Seminaren, Universitäten und Chören den Jugendlichen, Studenten, Laienmusikern und Musikern zugänglich macht.

In Santo André (Brasilien) geboren,  begann er in der Kindheit  Klavier an der Musikschule für Jazz und populäre Musik seiner Heimatstadt zu  spielen. Später  studierte er an der Universität São Paulo Schulmusik, Komposition und Dirigieren.
Seit 1992 lebt er in Marburg und leitet mehrere Chöre und Vokalensembles. Er ist geladener Dozent, Chorleiter und Stimmbildner an verschiedenen Workshops u.a. an den Universitäten Gießen, Dortmund und Köln.

Seine Schwerpunkte als Chorleiter sind  Weltmusik aus ganz verschiedenen Kulturen, geistliche und weltliche Renaissance-Musik, Jazz und Pop a Cappella, lateinamerikanische Musik, Gospels und Spirituals aus Amerika und Afrika sowie zeitgenössische Chormusik. Sein besonderes Anliegen ist es, die weltliche und geistliche Chormusik aus verschiedenen Kulturen zu verbinden.

Seine Kompositionen erstrecken sich stilistisch von Musik der Moderne bis hin zu Weltmusik. 

Er ist außerdem Herausgeber von zahlreichen Musikheften und CDs mit Eigenkompositionen und Bearbeitungen für Chor, Klavier und Ensemble u.a. beim Bosse Verlag und beim Bärenreiter Verlag.

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Friedel W. Böhler

Friedel W. Böhler wurde 1946 Kirberg bei Limburg geboren. Nach seiner Diakonenausbildung im hessischen Brüderhaus in Hephata (heute ein Teil Schwalmstadts) studierte er Kirchenmusik in Herford/Westfalen unter Prof. Wilhelm Ehmann. Friedel W. Böhler wurde 1971 Landesposaunenwart in der Evang. Kirche von Kurhessen-Waldeck.

In Böhlers Leben bildet sich nicht nur die Entwicklung des LPW - Berufsbildes ab, es ist außerdem ein Symbol für die Entwicklung der verschiedenen Dachverbände in Ost und West zum Evang. Posaunendienst in Deutschland, Friedel Böhler ist ein echter West - Ost - Landesposaunenwart (der bislang einzige, der in einem westlichen  u n d  östlichen Werk/Verband als Posaunenwart tätig war.) Der damalige sächsische Landesposaunenpfarrer Hartmut Rau lud Friedel Böhler ein, sich auf die freigewordene Stelle als Leiter der sächsischen Posaunenmission zu bewerben. 1995 war es dann soweit: Als Leiter der sächsischen Posaunenmission oblag Böhler neben der Dienstaufsicht der Posaunenwarte und anderen organisatorischen Dingen auch die Betreuung der Posaunenchöre in der Ephorie (Dekanat) Dresden, sowie die Leitung des „Dresdner Chores“, einer übergemeindlichen Bläsergruppe von beachtlicher Qualität.

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Besonderen Wert legte Böhler auf die Ausbildung der Chorleiter in Sachsen. Daneben engagierte sich Böhler auch in der Ausbildung der Kirchenmusiker an der Kirchenmusikhochschule in Dresden. Etliche seiner Bläserfreizeiten führten nach Hessen, wo er alte Kontakte und damit attraktive Spielorte und Konzertmöglichkeiten nutzen konnte. In seine 14-jährige sächsische Dienstzeit fielen etliche Notenausgaben der sächsischen Posaunenmission, an denen Böhler maßgeblich mitwirkte und zu denen er auch eigene Sätze beisteuerte: „Gott danken ist Freude Bd. I und II“, „Wachet Auf“, „Musica 5“ (Advents- und Weihnachtslieder), „Folgen“, „Querbeet“ und „Singt von Hoffnung“. Im Jahr 2004 wurden in der sächsischen Posaunenmission strukturelle Änderungen notwendig um die finanzielle Situation langfristig zu sichern. Dies betraf Böhler in besonderem Maße, sein Aufgabenbereich änderte sich vom Leiter der sächsischen Posaunenmission zum Landesposaunenwart. Im Zuge dieser Strukturänderung übernahm er die Betreuung der Posaunenchöre in den Kirchenkreisen Dresden, Großenhain, Meißen und Freiberg.

In seiner Zeit als Landesposaunenwart gestaltete Böhler zahlreiche Konzerte in unterschiedlichen Besetzungen in denen er als Posaunist und auch als Organist konzertierte. Oft musizierte er in der Dreierbesetzung Trompete, Posaune und Orgel, wofür er eigens 17 Choralpartiten komponierte und diese sowohl als Notenhefte sowie auch als CD herausgab. Am 29. August gestaltete Friedel W. Böhler ein Konzert anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Dresdner Bläserchores, wo er sich auch von den Posaunenchören und der SPM verabschiedete. Im September 2009 beendete Friedel Böhler den aktiven Dienst als Landesposaunenwart. Da seine drei Kinder und zwei Enkel in Hessen leben, zog es ihn und seine Frau in deren Nähe, so dass er im kurhessischen Marburg eine neue Heimat gefunden hat.

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